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ERKLÄRUNG DIGNITATIS HUMANAE
ÜBER DIE RELIGIONSFREIHEIT
DAS RECHT DER PERSON UND DER GEMEINSCHAFT AUF
GESELLSCHAFTLICHE UND BÜRGERLICHE FREIHEIT
IN RELIGIÖSEN BELANGEN
VORWORT
1. Die Würde der menschlichen Person kommt den Menschen unserer Zeit immer
mehr zum Bewußtsein (1), und es wächst die Zahl derer, die den Anspruch erheben,
daß die Menschen bei ihrem Tun ihr eigenes Urteil und eine verantwortliche
Freiheit besitzen und davon Gebrauch machen sollen, nicht unter Zwang, sondern
vom Bewußtsein der Pflicht geleitet. In gleicher Weise fordern sie eine
rechtliche Einschränkung der öffentlichen Gewalt, damit die Grenzen einer
ehrenhaften Freiheit der Person und auch der Gesellschaftsformen nicht zu eng
umschrieben werden. Diese Forderung nach Freiheit in der menschlichen
Gesellschaft bezieht sich besonders auf die geistigen Werte des Menschen und am
meisten auf das, was zur freien Übung der Religion in der Gesellschaft gehört.
Das Vatikanische Konzil wendet diesen Bestrebungen seine besondere
Aufmerksamkeit zu in der Absicht, eine Erklärung darüber abzugeben, wie weit sie
der Wahrheit und Gerechtigkeit entsprechen, und deshalb befragt es die heilige
Tradition und die Lehre der Kirche, aus denen es immer Neues hervorholt, das mit
dem Alten in Einklang steht.
Fürs erste bekennt die Heilige Synode: Gott selbst hat dem Menschengeschlecht
Kenntnis gegeben von dem Weg, auf dem die Menschen, ihm dienend, in Christus
erlöst und selig werden können. Diese einzige wahre Religion, so glauben wir,
ist verwirklicht in der katholischen, apostolischen Kirche, die von Jesus dem
Herrn den Auftrag erhalten hat, sie unter allen Menschen zu verbreiten. Er
sprach ja zu den Aposteln: "Gehet hin, und lehret alle Völker, taufet sie im
Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehret sie alles
halten, was ich euch geboten habe" (Mt 28,19-20). Alle Menschen sind
ihrerseits verpflichtet, die Wahrheit, besonders in dem, was Gott und seine
Kirche angeht, zu suchen und die erkannte Wahrheit aufzunehmen und zu bewahren.
In gleicher Weise bekennt sich das Konzil dazu, daß diese Pflichten die
Menschen in ihrem Gewissen berühren und binden, und anders erhebt die Wahrheit
nicht Anspruch als kraft der Wahrheit selbst, die sanft und zugleich stark den
Geist durchdringt. Da nun die religiöse Freiheit, welche die Menschen zur
Erfüllung der pflichtgemäßen Gottesverehrung beanspruchen, sich auf die Freiheit
von Zwang in der staatlichen Gesellschaft bezieht, läßt sie die überlieferte
katholische Lehre von der moralischen Pflicht der Menschen und der
Gesellschaften gegenüber der wahren Religion und der einzigen Kirche Christi
unangetastet. Bei der Behandlung dieser Religionsfreiheit beabsichtigt das
Heilige Konzil, zugleich die Lehre der neueren Päpste über die unverletzlichen
Rechte der menschlichen Person wie auch ihre Lehre von der rechtlichen Ordnung
der Gesellschaft weiterzuführen.
I.
ALLGEMEINE GRUNDLEGUNG DER RELIGIONSFREIHEIT
2. Das Vatikanische Konzil erklärt, daß die menschliche Person das Recht auf
religiöse Freiheit hat. Diese Freiheit besteht darin, daß alle Menschen frei
sein müssen von jedem Zwang sowohl von seiten Einzelner wie gesellschaftlicher
Gruppen, wie jeglicher menschlichen Gewalt, so daß in religiösen Dingen niemand
gezwungen wird, gegen sein Gewissen zu handeln, noch daran gehindert wird,
privat und öffentlich, als einzelner oder in Verbindung mit anderen - innerhalb
der gebührenden Grenzen - nach seinem Gewissen zu handeln. Ferner erklärt das
Konzil, das Recht auf religiöse Freiheit sei in Wahrheit auf die Würde der
menschlichen Person selbst gegründet, so wie sie durch das geoffenbarte Wort
Gottes und durch die Vernunft selbst erkannt wird (2). Dieses Recht der
menschlichen Person auf religiöse Freiheit muß in der rechtlichen Ordnung der
Gesellschaft so anerkannt werden, daß es zum bürgerlichen Recht wird.
Weil die Menschen Personen sind, d.h. mit Vernunft und freiem Willen begabt
und damit auch zu persönlicher Verantwortung erhoben, werden alle - ihrer Würde
gemäß - von ihrem eigenen Wesen gedrängt und zugleich durch eine moralische
Pflicht gehalten, die Wahrheit zu suchen, vor allem jene Wahrheit, welche die
Religion betrifft. Sie sind auch dazu verpflichtet, an der erkannten Wahrheit
festzuhalten und ihr ganzes Leben nach den Forderungen der Wahrheit zu ordnen.
Der Mensch vermag aber dieser Verpflichtung auf die seinem eigenen Wesen
entsprechende Weise nicht nachzukommen, wenn er nicht im Genuß der inneren,
psychologischen Freiheit und zugleich der Freiheit von äußerem Zwang steht.
Demnach ist das Recht auf religiöse Freiheit nicht in einer subjektiven
Verfassung der Person, sondern in ihrem Wesen selbst begründet. So bleibt das
Recht auf religiöse Freiheit auch denjenigen erhalten, die ihrer Pflicht, die
Wahrheit zu suchen und daran festzuhalten, nicht nachkommen, und ihre Ausübung
darf nicht gehemmt werden, wenn nur die gerechte öffentliche Ordnung gewahrt
bleibt.
3. Dies tritt noch klarer zutage, wenn man erwägt, daß die höchste Norm des
menschlichen Lebens das göttliche Gesetz selber ist, das ewige, objektive und
universale, durch das Gott nach dem Ratschluß seiner Weisheit und Liebe die
ganze Welt. und die Wege der Menschengemeinschaft ordnet, leitet und regiert.
Gott macht den Menschen seines Gesetzes teilhaftig, so daß der Mensch unter der
sanften Führung der göttlichen Vorsehung die unveränderliche Wahrheit mehr und
mehr zu erkennen vermag (3). Deshalb hat ein jeder die Pflicht und also auch das
Recht, die Wahrheit im Bereich der Religion zu suchen, um sich in Klugheit unter
Anwendung geeigneter Mittel und Wege rechte und wahre Gewissensurteile zu
bilden.
Die Wahrheit muß aber auf eine Weise gesucht werden, die der Würde der
menschlichen Person und ihrer Sozialnatur eigen ist, d.h. auf dem Wege der
freien Forschung, mit Hilfe des Lehramtes oder der Unterweisung, des
Gedankenaustauschs und des Dialogs, wodurch die Menschen einander die Wahrheit,
die sie gefunden haben oder gefunden zu haben glauben, mitteilen, damit sie sich
bei der Erforschung der Wahrheit gegenseitig zu Hilfe kommen; an der einmal
erkannten Wahrheit jedoch muß man mit personaler Zustimmung festhalten.
Nun aber werden die Gebote des göttlichen Gesetzes vom Menschen durch die
Vermittlung seines Gewissens erkannt und anerkannt; ihm muß er in seinem
gesamten Tun in Treue folgen, damit er zu Gott, seinem Ziel, gelange. Er darf
also nicht gezwungen werden, gegen sein Gewissen zu handeln. Er darf aber auch
nicht daran gehindert werden, gemäß seinem Gewissen zu handeln, besonders im
Bereiche der Religion. Denn die Verwirklichung und Ausübung der Religion besteht
ihrem Wesen nach vor allem in inneren, willentlichen und freien Akten, durch die
sich der Mensch unmittelbar auf Gott hinordnet; Akte dieser Art können von einer
rein menschlichen Gewalt weder befohlen noch verhindert werden (4). Die
Sozialnatur des Menschen erfordert aber, daß der Mensch innere Akte der Religion
nach außen zum Ausdruck bringt, mit anderen in religiösen Dingen in Gemeinschaft
steht und seine Religion gemeinschaftlich bekennt.
Es geschieht also ein Unrecht gegen die menschliche Person und gegen die
Ordnung selbst, in die die Menschen von Gott hineingestellt sind, wenn jemandem
die freie Verwirklichung der Religion in der Gesellschaft verweigert wird,
vorausgesetzt, daß die gerechte öffentliche Ordnung gewahrt bleibt.
Hinzu kommt, daß die religiösen Akte, womit sich der Mensch privat und
öffentlich aufgrund einer geistigen Entscheidung auf Gott hinordnet, ihrem Wesen
nach die irdische und zeitliche Ordnung übersteigen. Demnach muß die staatliche
Gewalt, deren Wesenszweck in der Sorge für das zeitliche Gemeinwohl besteht, das
religiöse Leben der Bürger nur anerkennen und begünstigen, sie würde aber, wie
hier betont werden muß, ihre Grenzen überschreiten, wenn sie so weit ginge,
religiöse Akte zu bestimmen oder zu verhindern.
4. Die Freiheit als Freisein vom Zwang in religiösen Dingen, die den
Einzelnen zukommt, muß ihnen auch zuerkannt werden, wenn sie in Gemeinschaft
handeln. Denn die Sozialnatur des Menschen wie auch der Religion selbst verlangt
religiöse Gemeinschaften.
Deshalb steht diesen Gemeinschaften, wenn nur die gerechten Erfordernisse der
öffentlichen Ordnung nicht verletzt werden, Rechtens die Freiheit zu, daß sie
sich gemäß ihren eigenen Normen leiten, der Gottheit in öffentlichem Kult Ehre
erweisen, ihren Gliedern in der Betätigung ihres religiösen Lebens beistehen,
sie durch Unterricht unterstützen und jene Einrichtungen fördern, in denen die
Glieder zusammenarbeiten, um das eigene Leben nach ihren religiösen Grundsätzen
zu ordnen.
In gleicher Weise steht den religiösen Gemeinschaften das Recht zu, daß sie
nicht durch Mittel der Gesetzgebung oder durch verwaltungsrechtliche Maßnahmen
der staatlichen Gewalt daran gehindert werden, ihre eigenen Amtsträger
auszuwählen, zu erziehen, zu ernennen und zu versetzen, mit religiösen
Autoritäten und Gemeinschaften in anderen Teilen der Erde in Verbindung zu
treten, religiöse Gebäude zu errichten und zweckentsprechende Güter zu erwerben
und zu gebrauchen.
Auch haben die religiösen Gemeinschaften das Recht, keine Behinderung bei der
öffentlichen Lehre und Bezeugung ihres Glaubens in Wort und Schrift zu erfahren.
Man muß sich jedoch bei der Verbreitung des religiösen Glaubens und bei der
Einführung von Gebräuchen allzeit jeder Art der Betätigung enthalten, die den
Anschein erweckt, als handle es sich um Zwang oder um unehrenhafte oder
ungehörige Überredung, besonders wenn es weniger Gebildete oder Arme betrifft.
Eine solche Handlungsweise muß als Mißbrauch des eigenen Rechtes und als
Verletzung des Rechtes anderer betrachtet werden.
Es gehört außerdem zur religiösen Freiheit, daß die religiösen Gemeinschaften
nicht daran gehindert werden, die besondere Fähigkeit ihrer Lehre zur Ordnung
der Gesellschaft und zur Beseelung des ganzen menschlichen Tuns zu zeigen.
Schließlich ist in der gesellschaftlichen Natur des Menschen und im Wesen der
Religion selbst das Recht begründet, wonach Menschen aus ihrem eigenen
religiösen Sinn sich frei versammeln oder Vereinigungen für Erziehung, Kultur,
Caritas und soziales Leben schaffen können.
5. Einer jeden Familie, die ja eine Gesellschaft eigenen und ursprünglichen
Rechtes ist, steht das Recht zu, ihr häusliches religiöses Leben unter der
Leitung der Eltern in Freiheit zu ordnen. Die Eltern haben das Recht, die Art
der religiösen Erziehung ihrer Kinder gemäß ihrer eigenen religiösen Überzeugung
zu bestimmen. Daher muß von seiten der staatlichen Gewalt das Recht der Eltern
anerkannt werden, in wahrer Freiheit Schulen und andere Erziehungseinrichtungen
zu wählen, und aufgrund dieser Wahlfreiheit dürfen ihnen weder direkt noch
indirekt irgendwelche ungerechten Lasten auferlegt werden. Außerdem werden die
Rechte der Eltern verletzt, wenn die Kinder gezwungen werden, einen
Schulunterricht zu besuchen, der der religiösen Überzeugung der Eltern nicht
entspricht, oder wenn nur eine einzige Erziehungsform für alle verpflichtend
gemacht wird, bei der die religiöse Ausbildung völlig ausgeschlossen ist.
6. Das Gemeinwohl der Gesellschaft besteht in der Gesamtheit jener
Bedingungen des sozialen Lebens, unter denen die Menschen ihre eigene
Vervollkommnung in größerer Fülle und Freiheit erlangen können; es besteht
besonders in der Wahrung der Rechte und Pflichten der menschlichen Person (5).
Somit obliegt die Sorge für das Recht auf religiöse Freiheit sowohl den Bürgern
wie auch den sozialen Gruppen und den Staatsgewalten, der Kirche und den anderen
religiösen Gemeinschaften, dies je nach ihrer eigenen Weise und je nach der
Pflicht, die sie dem Gemeinwohl gegenüber haben.
Der Schutz und die Förderung der unverletzlichen Menschenrechte gehört
wesenhaft zu den Pflichten einer jeden staatlichen Gewalt (6). Die Staatsgewalt
muß also durch gerechte Gesetze und durch andere geeignete Mittel den Schutz der
religiösen Freiheit aller Bürger wirksam und tatkräftig übernehmen und für die
Förderung des religiösen Lebens günstige Bedingungen schaffen, damit die Bürger
auch wirklich in der Lage sind, ihre religiösen Rechte auszuüben und die
religiösen Pflichten zu erfüllen, und damit der Gesellschaft selber die Werte
der Gerechtigkeit und des Friedens zugute kommen, die aus der Treue der Menschen
gegenüber Gott und seinem heiligen Willen hervorgehen (7).
Wenn in Anbetracht besonderer Umstände in einem Volk einer einzigen
religiösen Gemeinschaft in der Rechtsordnung des Staates eine spezielle
bürgerliche Anerkennung gezollt wird, so ist es notwendig, daß zugleich das
Recht auf Freiheit in religiösen Dingen für alle Bürger und religiösen
Gemeinschaften anerkannt und gewahrt wird.
Endlich muß die Staatsgewalt dafür sorgen, daß die Gleichheit der Bürger vor
dem Gesetz, die als solche zum Gemeinwohl der Gesellschaft gehört, niemals
entweder offen oder auf verborgene Weise um der Religion willen verletzt wird
und daß unter ihnen keine Diskriminierung geschieht.
Hieraus folgt, daß es für die öffentliche Gewalt ein Unrecht wäre, den
Bürgern durch Zwang oder Furcht oder auf andere Weise das Bekenntnis oder die
Verwerfung irgendeiner Religion aufzuerlegen oder jemand daran zu hindern, sich
einer religiösen Gemeinschaft anzuschließen oder sie zu verlassen. Um so mehr
wird gegen den Willen Gottes und gegen die geheiligten Rechte der Person und der
Völkerfamilie gehandelt, wenn auf irgendeine Weise Gewalt angewendet wird zur
Zerstörung oder Behinderung der Religion, sei es im ganzen Menschengeschlecht
oder in irgendeinem Lande oder in einer bestimmten Gemeinschaft.
7. Das Recht auf Freiheit in religiösen Dingen wird innerhalb der
menschlichen Gesellschaft verwirklicht, und deshalb ist ihre Ausübung gewissen
umgrenzenden Normen unterworfen.
Beim Gebrauch einer jeden Freiheit ist das sittliche Prinzip der personalen
und sozialen Verantwortung zu beobachten: Die einzelnen Menschen und die
sozialen Gruppen sind bei der Ausübung ihrer Rechte durch das Sittengesetz
verpflichtet, sowohl die Rechte der andern wie auch die eigenen Pflichten den
anderen und dem Gemeinwohl gegenüber zu beachten. Allen Menschen gegenüber muß
man Gerechtigkeit und Menschlichkeit walten lassen.
Da die bürgerliche Gesellschaft außerdem das Recht hat, sich gegen Mißbräuche
zu schützen, die unter dem Vorwand der Religionsfreiheit vorkommen können, so
steht es besonders der Staatsgewalt zu, diesen Schutz zu gewähren; dies darf
indessen nicht auf willkürliche Weise oder durch unbillige Begünstigung einer
Partei geschehen, sondern nur nach rechtlichen Normen, die der objektiven
sittlichen Ordnung entsprechen und wie sie für den wirksamen Rechtsschutz im
Interesse aller Bürger und ihrer friedvollen Eintracht erforderlich sind, auch
für die hinreichende Sorge um jenen ehrenhaften öffentlichen Frieden, der in
einem geordneten Zusammenleben in wahrer Gerechtigkeit besteht, und schließlich
für die pflichtgemäße Wahrung der öffentlichen Sittlichkeit. Dies alles gehört
zum grundlegenden Wesensbestand des Gemeinwohls und fällt unter den Begriff der
öffentlichen Ordnung. Im übrigen soll in der Gesellschaft eine ungeschmälerte
Freiheit walten, wonach dem Menschen ein möglichst weiter Freiheitsraum
zuerkannt werden muß, und sie darf nur eingeschränkt werden, wenn und soweit es
notwendig ist.
8. In unserer Zeit stehen die Menschen unter vielfachem äußerem Druck und
geraten dabei in Gefahr, die eigene Wahlfreiheit zu verlieren. Auf der anderen
Seite zeigen manche die Neigung, unter dem Vorwand der Freiheit jederlei
Unterordnung abzulehnen und den schuldigen Gehorsam geringzuschätzen.
Deshalb richtet das Vatikanische Konzil die Mahnung an alle, besonders aber
an die, denen es obliegt, andere zu erziehen, daß sie danach streben, Menschen
zu bilden, die der sittlichen Ordnung gemäß der gesetzlichen Autorität gehorchen
und zugleich Liebhaber der echten Freiheit sind; Menschen, die die Dinge nach
eigener Entscheidung im Licht der Wahrheit beurteilen, ihr Handeln
verantwortungsbewußt ausrichten und bemüht sind, was immer wahr und gerecht ist,
zu erstreben, wobei sie zu gemeinsamem Handeln sich gern mit anderen
zusammenschließen.
So muß denn die Religionsfreiheit auch dazu dienen und dahin geordnet werden,
daß die Menschen bei der Erfüllung ihrer Pflichten im Leben der Gesellschaft mit
Verantwortung handeln.
II.
DIE RELIGIONSFREIHEIT IM LICHT DER OFFENBARUNG
9. Was das Vatikanische Konzil über das Recht des Menschen auf religiöse
Freiheit erklärt, hat seine Grundlage in der Würde der Person, deren Forderungen
die menschliche Vernunft durch die Erfahrung der Jahrhunderte vollständiger
erkannt hat. Jedoch hat diese Lehre von der Freiheit ihre Wurzeln in der
göttlichen Offenbarung, weshalb sie von Christen um so gewissenhafter beobachtet
werden muß. Denn obgleich die Offenbarung das Recht auf Freiheit von äußerem
Zwang in religiösen Dingen nicht ausdrücklich lehrt, läßt sie doch die Würde der
menschlichen Person in ihrem ganzen Umfang ans Licht treten; sie zeigt, wie
Christus die Freiheit des Menschen in Erfüllung der Pflicht, dem Wort Gottes zu
glauben, beachtet hat, und belehrt uns über den Geist, den die Jünger eines
solchen Meisters anerkennen und dem sie in allem Folge leisten sollen. All dies
verdeutlicht die allgemeinen Prinzipien, auf welche die Lehre dieser Erklärung
über die Religionsfreiheit gegründet ist. Besonders ist die religiöse Freiheit
in der Gesellschaft völlig im Einklang mit der Freiheit des christlichen
Glaubensaktes.
10. Es ist ein Hauptbestandteil der katholischen Lehre, in Gottes Wort
enthalten und von den Vätern ständig verkündet (8), daß der Mensch freiwillig
durch seinen Glauben Gott antworten soll, daß dementsprechend niemand gegen
seinen Willen zur Annahme des Glaubens gezwungen werden darf (9). Denn der
Glaubensakt ist seiner Natur nach ein freier Akt, da der Mensch, von seinem
Erlöser Christus losgekauft und zur Annahme an Sohnes Statt durch Jesus Christus
berufen (10), dem sich offenbarenden Gott nicht anhangen könnte, wenn er nicht,
indem der Vater ihn zieht (11), Gott einen vernunftgemäßen und freien
Glaubensgehorsam leisten würde. Es entspricht also völlig der Wesensart des
Glaubens, daß in religiösen Dingen jede Art von Zwang von seiten der Menschen
ausgeschlossen ist. Und deshalb trägt der Grundsatz der Religionsfreiheit nicht
wenig bei zur Begünstigung solcher Verhältnisse, unter denen die Menschen
ungehindert die Einladung zum christlichen Glauben vernehmen, ihn freiwillig
annehmen und in ihrer ganzen Lebensführung tatkräftig bekennen können.
11. Gott ruft die Menschen zu seinem Dienst im Geiste und in der Wahrheit,
und sie werden deshalb durch diesen Ruf im Gewissen verpflichtet, aber nicht
gezwungen. Denn er nimmt Rücksicht auf die Würde der von ihm geschaffenen
menschlichen Person, die nach eigener Entscheidung in Freiheit leben soll. Dies
aber ist vollendet in Christus Jesus erschienen, in dem Gott sich selbst und
seine Wege vollkommen kundgetan hat. Denn Christus, unser Meister und Herr (12)
und zugleich sanft und demütig von Herzen (13), hat seine Jünger in Geduld zu
gewinnen gesucht und eingeladen (14). Gewiß hat er seine Predigt mit Wundern
unterstützt und bekräftigt, um den Glauben der Hörer anzuregen und zu
bestätigen, nicht aber um einen Zwang auf sie auszuüben (15). Gewiß hat er den
Unglauben seiner Hörer gescholten, aber so, daß er die Züchtigung Gottes für den
Tag des Gerichtes zurückstellte (16). Bei der Aussendung der Apostel in die Welt
sprach er zu ihnen: "Wer glaubt und sich taufen läßt, wird selig werden; wer
aber nicht glaubt, wird verdammt werden" (Mk 16,16). Als er bemerkte, daß
Unkraut zugleich mit dem Weizen gesät war, befahl er, daß man beides wachsen
lasse bis zur Ernte, die am Ende der Weltzeit geschehen wird (17). Er lehnte es
ab, ein politischer Messias zu sein, der äußere Machtmittel anwendet (18). Statt
dessen zog er es vor, sich den Menschensohn zu nennen, der gekommen ist, "um zu
dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für die vielen" (Mk 10,45).
Er erwies sich als der vollkommene Gottesknecht (19), der "das geknickte Rohr
nicht zerbricht und den glimmenden Docht nicht auslöscht" (Mt 12,20). Die
staatliche Gewalt und ihre Rechte erkannte er an, als er befahl, dem Kaiser
Steuer zu zahlen, mahnte aber deutlich, daß die höheren Rechte Gottes zu wahren
seien: "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist" (Mt
22,21). Schließlich hat er durch das Erlösungswerk am Kreuz, um den Menschen das
Heil und die wahre Freiheit zu erwerben, seine Offenbarung zur Vollendung
gebracht. Er gab der Wahrheit Zeugnis (20), und dennoch wollte er sie denen, die
ihr widersprachen, nicht mit Gewalt aufdrängen. Sein Reich wird ja nicht mit dem
Schwert beschützt (21), sondern wird gefestigt im Bezeugen und Hören der
Wahrheit und wächst in der Kraft der Liebe, in der Christus, am Kreuz erhöht,
die Menschen an sich zieht (22).
Die Apostel sind, belehrt durch das Wort und das Beispiel Christi, den
gleichen Weg gegangen. Schon in den Anfängen der Kirche haben sich die Jünger
Christi abgemüht, die Menschen zum Bekenntnis zu Christus dem Herrn zu bekehren,
nicht durch Zwang und durch Kunstgriffe, die des Evangeliums nicht würdig sind,
sondern vor allem in der Kraft des Wortes Gottes (23). Mit Festigkeit
verkündigten sie allen den Ratschluß des Erlösergottes, der "will, daß alle
Menschen selig werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen" (1 Tim
2,4); dabei aber nahmen sie Rücksicht auf die Schwachen, selbst wenn sie im
Irrtum waren; so zeigten sie, wie "jeder von uns Gott Rechenschaft für sich
geben wird" (Röm 14,12) (24) und dementsprechend zum Gehorsam in seinem
Gewissen verpflichtet ist. Gleich wie Christus waren die Apostel allzeit
bestrebt, der Wahrheit Gottes Zeugnis zu geben, und sie nahmen dabei in reichem
Maße das Wagnis auf sich, vor dem Volk und seinen Vorstehern "mit Freimut das
Wort zu sagen" (Apg 4,31) (25). Mit starkem Glauben hielten sie daran
fest, daß das Evangelium wahrhaft eine Kraft Gottes zum Heil ist für jeden, der
glaubt (26). So verschmähten sie alle "fleischlichen Waffen" (27). Dem Beispiel
der Güte und Bescheidenheit Christi folgend, verkündeten sie das Wort Gottes, im
vollen Vertrauen, daß die göttliche Kraft dieses Wortes imstande ist, die
gottwidrigen Mächte zu zerstören (28) und die Menschen dahin zu führen, an
Christus zu glauben und ihm zu gehorchen (29). Wie ihr Meister, so achteten auch
die Apostel die legitime staatliche Autorität: " Es gibt keine Gewalt, die nicht
von Gott stammt", lehrt der Apostel, und deshalb befiehlt er: "Jedermann sei den
obrigkeitlichen Gewalten untertan ...; wer sich der Gewalt widersetzt,
widersteht der Anordnung Gottes" (Röm 13,1-2) (30). Dabei scheuten sie
sich nicht, der öffentlichen Gewalt zu widersprechen, wenn sie zu dem heiligen
Willen Gottes in Gegensatz trat: "Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen"
(Apg 5,29) (31). Märtyrer und Gläubige ohne Zahl sind zu allen Zeiten
überall diesen Weg gegangen.
12. Somit verfolgt die Kirche in Treue zur Wahrheit des Evangeliums den Weg
Christi und der Apostel, wenn sie anerkennt und dafür eintritt, daß der
Grundsatz der religiösen Freiheit der Würde des Menschen und der Offenbarung
Gottes entspricht. Sie hat die Lehre, die sie von ihrem Meister und von den
Aposteln empfangen hatte, im Laufe der Zeit bewahrt und weitergegeben. Gewiß ist
bisweilen im Leben des Volkes Gottes auf seiner Pilgerfahrt - im Wechsel der
menschlichen Geschichte - eine Weise des Handelns vorgekommen, die dem Geist des
Evangeliums wenig entsprechend, ja sogar entgegengesetzt war; aber die Lehre der
Kirche, daß niemand zum Glauben gezwungen werden darf, hat dennoch die Zeiten
überdauert.
Der Sauerteig des Evangeliums hat sich so im Geist der Menschen schon lange
ausgewirkt und hat viel dazu beigetragen, daß die Menschen im Laufe der Zeit die
Würde ihrer Person besser erkannten und daß die Überzeugung heranreifte, in
religiösen Dingen müsse sie in der bürgerlichen Gesellschaft vor jedem
menschlichen Zwang geschützt werden.
13. Im Rahmen alles dessen, was zum Wohl der Kirche, ja auch zum Wohl der
irdischen Gesellschaft selbst gehört und was immer und überall gewahrt und gegen
alles Unrecht zu verteidigen ist, steht sicherlich mit an erster Stelle, daß die
Kirche eine so große Handlungsfreiheit genießt, wie sie die Sorge für das Heil
der Menschen erfordert (32). In der Tat ist sie etwas Heiliges, diese Freiheit,
mit der der eingeborene Sohn Gottes die Kirche beschenkt hat, die er sich in
seinem Blute erwarb. Sie gehört in Wahrheit der Kirche so sehr zu eigen, daß,
wer immer gegen sie streitet, gegen den Willen Gottes handelt. Die Freiheit der
Kirche ist das grundlegende Prinzip in den Beziehungen zwischen der Kirche und
den öffentlichen Gewalten sowie der gesamten bürgerlichen Ordnung.
In der menschlichen Gesellschaft und angesichts einer jeden öffentlichen
Gewalt erhebt die Kirche Anspruch auf Freiheit als geistliche, von Christus dem
Herrn gestiftete Autorität, die kraft göttlichen Auftrags die Pflicht hat, in
die ganze Welt zu gehen, um das Evangelium allen Geschöpfen zu verkündigen (33).
Ebenso fordert die Kirche Freiheit für sich, insofern sie auch eine Gesellschaft
von Menschen ist, die das Recht besitzen, nach den Vorschriften des christlichen
Glaubens in der bürgerlichen Gesellschaft zu leben (34).
Wenn der Grundsatz der Religionsfreiheit nicht nur mit Worten proklamiert
oder durch Gesetze festgelegt, sondern auch ernstlich in die Praxis übergeführt
ist und in Geltung steht, dann erst erhält die Kirche rechtlich und tatsächlich
die gefestigte Stellung, welche die Bedingung zu jener Unabhängigkeit darstellt,
die für ihre göttliche Sendung nötig ist und wie sie die kirchlichen Autoritäten
in der Gesellschaft mit immer größerem Nachdruck gefordert haben (35). Zugleich
haben die Christen wie die übrigen Menschen das bürgerliche Recht, daß sie nach
ihrem Gewissen leben dürfen und darin nicht gehindert werden. So steht also die
Freiheit der Kirche im Einklang mit jener religiösen Freiheit, die für alle
Menschen und Gemeinschaften als ein Recht anzuerkennen und in der juristischen
Ordnung zu verankern ist.
14. Damit die katholische Kirche ihren göttlichen Auftrag: "Lehret alle
Völker (Mt 28,19-20), erfüllen kann, muß sie mit eifriger Hingabe dafür
arbeiten, "daß das Wort Gottes seinen Lauf nehme und verherrlicht werde" (2
Thess 3,1).
Inständig bittet deshalb die Kirche ihre Söhne, daß "an erster Stelle Bitten,
Gebete, Fürbitten und Danksagungen für alle Menschen verrichtet werden ...; denn
das ist gut und wohlgefällig vor Gott, vor unserm Erlöser, der will, daß alle
Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen" (1 Tim
2,1-4).
Bei ihrer Gewissensbildung müssen jedoch die Christgläubigen die heilige und
sichere Lehre der Kirche sorgfältig vor Augen haben36. Denn nach dem Willen
Christi ist die katholische Kirche die Lehrerin der Wahrheit; ihre Aufgabe ist
es, die Wahrheit, die Christus ist, zu verkündigen und authentisch zu lehren,
zugleich auch die Prinzipien der sittlichen Ordnung, die aus dem Wesen des
Menschen selbst hervorgehen, autoritativ zu erklären und zu bestätigen. Ferner
sollen die Christen bemüht sein, in Weisheit wandelnd vor den Außenstehenden,
"im Heiligen Geist, in ungeheuchelter Liebe, im Wort der Wahrheit" (2 Kor
6,6-7), mit der Tapferkeit der Apostel bis zur Hingabe des Blutes das Licht des
Lebens mit allem Freimut zu verbreiten (37).
Denn der Jünger hat gegenüber Christus, dem Meister, die ernste Pflicht, die
von ihm empfangene Wahrheit immer vollkommener kennenzulernen, in Treue zu
verkünden und kraftvoll zu verteidigen unter Ausschluß aller Mittel, die dem
Geist des Evangeliums entgegengesetzt sind. Zugleich wird er von der Liebe
Christi gedrängt, den Menschen, die in Irrtum oder Unwissenheit in den Dingen
des Glaubens befangen sind (38), in Liebe, Klugheit und Geduld zu begegnen. So
ist Rücksicht zu nehmen sowohl auf die Pflichten gegenüber Christus, dem
lebendigmachenden Wort, das es zu verkünden gilt, wie auch auf die Rechte der
menschlichen Person und auf das Maß der Gnade, das von Gott durch Christus dem
Menschen gewährt wird, an den sich die Einladung richtet, den Glauben freiwillig
anzunehmen und zu bekennen.
SCHLUSSWORT
15. Zweifellos verlangen die Menschen unseres Zeitalters danach, die Religion
privat und öffentlich in Freiheit bekennen zu können; bekanntlich ist die
Religionsfreiheit auch in den meisten Verfassungen schon zum bürgerlichen Recht
erklärt (39), und sie wird in internationalen Dokumenten feierlich anerkannt.
Anderseits gibt es auch Regierungsformen, in denen die öffentlichen Gewalten
trotz der Anerkennung der religiösen Kultusfreiheit durch ihre Verfassung doch
den Versuch machen, die Bürger vom Bekenntnis der Religion abzubringen und den
religiösen Gemeinschaften das Leben aufs äußerste zu erschweren und zu
gefährden.
Indem das Konzil jene glückhaften Zeichen unserer Zeit mit Freude begrüßt,
diese beklagenswerten Tatsachen jedoch mit großem Schmerz feststellt, richtet es
die Mahnung an die Katholiken und die Bitte an alle Menschen, daß sie sich
angelegentlich vor Augen stellen, wie notwendig die Religionsfreiheit ist,
besonders in der gegenwärtigen Situation der Menschheitsfamilie.
Denn es ist eine offene Tatsache, daß alle Völker immer mehr eine Einheit
werden, daß Menschen verschiedener Kultur und Religion enger miteinander in
Beziehung kommen und daß das Bewußtsein der eigenen Verantwortlichkeit im
Wachsen begriffen ist. Damit nun friedliche Beziehungen und Eintracht in der
Menschheit entstehen und gefestigt werden, ist es erforderlich, daß überall auf
Erden die Religionsfreiheit einen wirksamen Rechtsschutz genießt und daß die
höchsten Pflichten und Rechte des Menschen, ihr religiöses Leben in der
Gesellschaft in Freiheit zu gestalten, wohl beachtet werden.
Gebe Gott, der Vater aller, daß die Menschheitsfamilie unter sorgsamer
Wahrung des Grundsatzes der religiösen Freiheit in der Gesellschaft durch die
Gnade Christi und die Kraft des Heiligen Geistes zu jener höchsten und ewigen
herrlichen "Freiheit der Söhne Gottes" (Röm 8,21) geleitet werde.
7. Dezember 1965
Anmerkungen:
1) Vgl. Johannes XXIII., Enz. Pacem in terris, 11. Apr. 1963: AAS
55 (1963) 279.265; Pius XII., Radiobotschaft, 24. Dez. 1944: AAS 37
(1945) 14.
2) Vgl. Johannes XXIII., Enz. Pacem in terris, 11. Apr. 1963: AAS
55 (1963) 260f.; Pius XII., Radiobotschaft, 24. Dez. 1942: AAS 35 (1943)
19; Pius XI., Enz. Mit brennender Sorge, 14. März 1937: AAS 29
(1937) 160; Leo XIII., Enz. Libertas præstantissimum, 20.Juni 1888:
Acta Leonis XIII., Bd. VIII (1888) 237f.
3) Vgl. Thomas v. Aquin, Summa Theol. I-II., q. 91, a. 1; q. 93, a.
1-2.
4) Vgl. Johannes XXIII., Enz. Pacem in terris, 11. Apr. 1963: AAS
55 (1963) 270; Paul VI., Radiobotschaft, 22. Dez. 1964: AAS 57 (1965)
181f.; Thomas v. Aquin, Summa Theol. I-II., q. 91, a. 4c.
5) Vgl. Johannes XXIII., Enz. Mater et Magistra: AAS 53 (1961)
417; ders., Enz. Pacem in terris: AAS 55 (1963) 273.
6) Vgl. Johannes XXIII., Enz. Pacem in terris: AAS 55 (1963)
273f.; vgl. Pius XII., Radiobotschaft, 1. Juni 1941: AAS 33 (1941) 200.
7) Vgl. Leo XIII., Enz. Immortale Dei, 1. Nov. 1885: ASS 18
(1885) 161.
8) Vgl. Lactantius, Divinarum Institutionum V, 19: CSEL 19, 463f. 465;
PL 6, 614 und 6, 616 (Kap. 20); Ambrosius, Ep. ad Valentinianum Imp., Ep. 21: PL
16, 1005; Augustinus, Contra litt. Petiliani II Kap. 83: CSEL 52, 112; PL 43,
315; vgl. C. 23 q. 5 c. 33 (ed. Friedberg 939); ders., Ep. 23: PL 33, 98; ders.,
Ep. 34; PL 33, 132; ders., Ep. 35: PL 33, 135; Gregor d. Gr., Ep. ad Virgilium
et Theodorum Episcopos Massiliæ Galliarum, Registrum Epistolarum I 45: MGH Ep.
1, 72; PL 77, 510f. (I Ep. 47); ders., Ep. ad Joannem Episcopum
Constantinopolitanum, Registrum Epistolarum III 52: MGH Ep. 1, 210; PL 77, 649
(III Ep. 53); vgl. D. 45, c. 1 (ed. Friedberg 160); IV. Konzil von Toledo, can.
57: Mansi 10, 633; vgl. D. 45, c. 5 (ed. Friedberg 161-162); Clemens III.: X., V
6, 9 (ed. Friedberg 774); Innozenz III., Ep. ad Arelatensem Archiepiscopum X.,
III 42, 3 (ed. Friedberg 646).
9) Vgl. CIC can. 1351; Pius XII., Anspr. an die Prälaten usw. des
Gerichtshofes der Hl. Röm. Rota, 6. Okt. 1946: AAS 38 (1946) 394; ders.,
Enz. Mystici Corporis, 29.Juni 1943: AAS 35 (1943) 243.
10) Vgl. Eph 1,5.
11) Vgl. Joh 6,44.
12) Vgl. Joh 13,13.
13) Vgl. Mt 11,29.
14) Vgl. Mt 11,28-30; Joh 6,67f.
15) Vgl. Mt 9,28-29; Mk 9,23-24; 6,5-6; vgl. Paul VI., Enz.
Ecclesiam suam, 6. Aug. 1964: AAS 56 (1964) 642f.
16) Vgl. Mt 11,20-24; Röm 12,19-20; 2 Thess 1,8.
17) Vgl. Mt 13,30.40-42.
18) Vgl. Mt 4,8-10; Joh 6,15.
19) Vgl. Jes 42,1-4.
20) Vgl. Joh 18,37.
21) Vgl. Mt 26,51-53; Joh 18,36.
22) Vgl. Joh 12,32.
23) Vgl. 1 Kor 2,3-5; 1 Thess 2,3-5.
24) Vgl. Röm 14,1-23; 1 Kor 8,9-13; 10,23-33.
25) Vgl. Eph 6,19-20.
26) Vgl. Röm 1,16.
27) Vgl. 2 Kor 10,4; 1 Thess 5,8-9.
28) Vgl. Eph 6,11-17.
29) Vgl. 2 Kor 10,3-5.
30) Vgl. 1 Petr 2,13-17.
31) Vgl. Apg 4,19-20.
32) Vgl. Leo XIII., Litt. Officio sanctissimo, 22. Dez. 1887: ASS
20 (1887) 269; ders., Litt. Ex litteris, 7. Apr. 1887: ASS 19
(1886-1887) 465.
33) Vgl. Mk 16,15; Mt 28,18-20; Pius XII., Enz. Summi
Pontificatus, 20. Okt. 1939: AAS 31 (1939) 445f.
34) Vgl. Pius Xl., Enz. Firmissimam constantiam, 28. März 1937: AAS
29 (1937) 196.
35) Vgl. Pius XII., Ansprache Ciriesce, 6. Dez. 1953: AAS 45 (1953)
802.
36) Vgl. Pius XII., Radioansprache, 23. März 1952: AAS 44 (1952)
270-278.
37) Vgl. Apg 4,29.
38) Vgl. Johannes XXIII., Enz. Pacem in terris, 11. Apr. 1963: AAS
55 (1963) 299f.
39) Vgl. Johannes XXIII., Enz. Pacem in terris, 11. Apr. 1963: AAS
55 (1963) 295f.
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